Schauen, staunen und studieren

Das Fossilienkabinett wurde 2011 eröffnet und konnte dank der Hilfe namhafter Fachleute zu einem Schwerpunktmuseum der Gosauzeit ausgebaut werden. Die Ausstellung befindet sich im ehemaligen Leseraum der Gemeindebibliothek.

Schauen - Staunen - Studieren
Die Gestaltung ist nicht nur für Fachleute sondern vor allem für Kinder und erwachsene Laien konzipiert. Die Beschreibungen sind informativ, allgemein verständlich formuliert und mit Graphiken und Fotos versehen. Manche Vitrine erregt durch überraschende und interessante Details die Aufmerksamkeit. Das Museum will als besonderen "Nebenaspekt" die international bedeutsame Stellung Russbachs und der Gosauzeit in der geologischen Fachwelt in den Mittelpunkt des Interesses rücken.

Schwerpunkte der Fossilienausstellung

  • fossile Schnecken von der Russbacher Schneckenwand
  • Ammoniten, Nerineen-Schnecken und Muscheln aus der Gosauzeit
  • "Sternenstaub" in Russbach
  • Riesiges Lebensbild des Gosaumeeres
  • Beobachtung von Mikrofossilien und Dünnschliffen duch Mikroskope

Der Riese vom Pass Gschütt
2013 gelang es Prof. Dr. Fritz Seewald den Abguss eines Riesenammoniten vom Pass Gschütt für die Russbacher Fossilienschau zu erhalten. Das Original dieses urzeitlichen, über 80 Millionen Jahre alten Kopffüßers, befindet sich im Naturhistorischen Museum in Wien. Wiener Museumspräparatoren haben in langwieriger Arbeit für Russbach einen schönen Abguss hergestellt, der jetzt die heimische Fossilienausstellung ziert. Der „Riese vom Pass Gschütt“ hat einen Durchmesser von 1 Meter und ist nun schon der zweite überdurchschnittlich große Ammonit der Fossilienschau.